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In allem ist eine Kraft, Qi genannt, etwas Feinstoffliches, nichts Materielles, nicht Greifbares. So vielfältig das Sein ist, so vielfältig sind auch Arten, wie das Qi mir erscheint. Es ist das, was mich wie alles andere leben lässt.

Qi differenziert sich weiter im Jing, der Essenz, es ist die Grundsubstanz, das, woraus ich schöpfe, das mir Mögliche wie das konkrete Tun. Ein anderer kann diese Ausstrahlung spüren, im Asiatischen Jing genannt, ich selbst spüre nur das, was mich bewegt (Li).

Das Ganze braucht auch noch etwas, das es steuert: Shén. Bewusstheit ist der wesentliche Aspekt davon. Shén beinhaltet jeglichen Aspekt des Geistes und seiner (häufig latenten) Fähigkeiten.

Was ich als Qi, Jing oder Shén erfahre ist jedoch nicht differenziert oder gar getrennt, sondern der eine Geist, Shén-yi. Das in sich differenzierte Eine, wie Hans-Peter Dürr es genannt hat.